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Geschichte des Hauses

Das Stadthotel im Herzen von Werther, unweit von Storck-Haus, Kirche und Markt gelegen, ist seit mehr als 100 Jahren eine gastliche Stätte. 1909 als Gasthof Wöhrmann gegründet, war es anfangs ein „Utspann“ für Pferde und Kutscher. Auch weil das Haus damals noch an der großen Ausfallstraße nach Bielefeld lag. Heute ist die Adresse Alte Bielefelder Straße eine verkehrsberuhigte Zone.

Zum Hotel wurde die Traditionsgaststätte mit der neoklassizistischen Fassade, zuletzt geführt von Renate und Harry Glock, erst 1990/91: Zahnarzt-Sohn Jochen Striethörster realisierte mit Hilfe von Architekt Heinrich-Martin Bruns seinen Traum von einem Designhotel. 1996 wurde ein 4-Sterne-Status anerkannt. Im siebten Jahr später folgte die Zwangsversteigerung. Im Oktober 1997 übernahm eine erfahrene Gastronomenfamilie aus Spenge das Haus, benannte es in Stadthotel Werther um und führte es als Garni-Hotel. Von November 2003 bis Dezember 2007 wurde das Bistro vis-à-vis im Erdgeschoss des Hauses geführt.

Seit Mitte Oktober 2010 gehört die rund 1.200 Quadratmeter Nutzfläche große Immobilie der Familie Adrian aus Häger. Das Stadthotel Werther ist ein Geschäftsbereich der Sedan Gaststätten Betriebs-GmbH. Das erfahrene Gastronomen-Trio Jakob, Abi und Thomas Adrian betreibt im Erdgeschoss die beliebte Gaststätte Sedan sowie einen erfolgreichen Cateringservice. Wiedereröffnung des Hotels war Anfang Februar 2011. Das frisch renovierte Haus gehört jetzt zur 3-Sterne-Kategorie und bietet insgesamt elf Zimmer, davon neun Doppel- und zwei Einzelzimmer.

Geschichte der Stadt Werther

Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahre 1009. Die St. Jakob Kirche im Herzen Werthers, die dem Stadthotel direkt gegenüberliegt stammt aus dem 12. Jahrhundert und besteht aus einem romanischen Turm und einem gotischen Schiff. Werther entwicklete sich zunächst nur langsam, was sich aber im Jahre 1654 ändern sollte, als Werther eingeschränkte Handelsrechte erhielt. Damit entwickelte sich eine geschlossene Bebauung und noch heute sind im Ortskern unweit des Stadthotels Werther Häuser aus dieser Zeit zu besichtigen.

Ein weiterer bedeutender Meilenstein in der Geschichte Werthers ist die Verleihung der Stadtrechte durch Friedrich Wilhelm I. von Preußen im Jahre 1719. Mit Fall der Handelsschranken konnten sich Gewerbetreibende in Werther niederlassen und schon zu Beginn des 19. Jahrhunderts bestimmte nicht mehr der Handel sondern das Handwerk der Zigarrenmachern und Leineweber das wirtschaftliche Leben in Werther. Für weiteren Aufschwung sorgten 1901 der Bau der Schmalspurbahn nach Bielefeld. Seither haben sich in Werther Gewerbetreibende verschiedenster Ausrichtungen niedergelassen.

Heute ist Werther - auch durch seine zentrale Lage im Herzen des Teutoburger Waldes - ein beliebtes Ziel für Touristen, die die zahlreichen Freizeitangebote der Region ausnutzen möchten.